Dienstag, 9. März 2010

Pocket Queries werden größer

Wie von Jeremy Irish persönlch angekündigt, soll es ab 2. Mai 2010 (10 jähriges Jubiläum von Geocaching) auch einige Änderungen bei der Auslieferung von Pocket Queries geben.

Neben einer Entschuldigung für die Bugs, die in letzter Zeit vermehrt bei Pocket Queries aufgetreten sind (fehlende Logs in den GPX-Dateien, keine oder zu späte Auslieferung, etc.) kündigt Jeremy Irish an, dass die Grenze von max. 500 Cachelistings pro PQ auf 1.000 angehoben werden soll. Pünktlich zum 10ten Geburtstag von Geocaching. Auch soll der Prozess der PQ-Erstellung optimiert werden, so dass es zu einer früheren/schnelleren Auslieferung als bisher kommen soll.

Das wird vor allem jene freuen die schon immer gesagt haben, dass 500 Cachelistings einfach zu wenig sind um sich ausreichend mit Daten zu versorgen damit das nächste Cachewochenende oder der zweiwöchige urlaub in Gigritzpotschn gesichert sind (und ja, es gibt Geocacher, die das meinen). Ob diese Gruppe der (möchtegern) "Powercacher" schon mit 1.000 Listings pro PQ zufrieden sein wird, wird sich zeigen.

Letztendlich geht es wohl eher weniger um die Angst zu wenig zum Cachen zu haben als eine Befriedigung in einer möglichst prall gefüllten GSAK-Datenbank zu finden. So hat halt jeder sein eigenes Spielzeug. Die Sinnhaftigkeit dahinter möge jeder selber hinterfragen. Schließlich geht es bei Geocaching nicht darum möglichst viele Cachelistings in einer eigenen Datenbank zu pflegen, sondern (möglichst viele) Gocaches in der realen Welt zu finden. Dazu ist in aller Regel aber keine Pocket Query zwingend nötig, sondern - wenn sinnvoll eingesetzt - höchstens ein wenig hilfreich.

Montag, 8. März 2010

Eine Million aktive Geocaches weltweit!

Heute so gegen 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit. Die größte und weltweit agierende Geocachingdatenbank gc.com weist nunmehr über eine Million Geocaches weltweit aus.

Damit sollte man meinen, die Sorge man hätte zuwenig Dosen zum Suchen wäre Geschichte. Doch weit gefehlt, gibt es noch genug Gegend auf unserem Planeten, die ein regelrechtes Cachevakuum aufweist. Hier in Europa haben wir dieses "Problem" aber eher nicht (mehr). Ob dies nun der richtige Zeitpunkt ist um darüber nachzudenken ob es gut oder schlecht ist, dass es über eine Million Geocaches weltweit gibt sei jedem selber überlassen. Faktum ist, dass dieser Zeitpunkt von vielen bereits innigst herbeigesehnt war und er nun da ist. Am Spiel selber wird das aber eher weniger ändern.

Natürlich gab es auch einige Wetten wann die Millionen-Schallmauer durchbrochen wird. Näheres dazu findet man hier. Interessant war zu beobachten, dass doch Tipps zwischen Ende November 2009 und Oktober 2010 abgegeben wurden. Eine Zeitspanne, die doch recht mächtig ist.

Wir gratulieren jedenfalls dem stolzen Gewinner, dass er den Zeitpunkt am genauesten erraten hat. Was er dabei gewonnen hat? Viel Ehre und Anerkennung in der Community sind ihm sicher .... ;)

Mittwoch, 3. März 2010

Mega-Event Pinzgau 2010 - Voranmeldung für get2gether

Die Organisatoren des Mega-Events brauchen ein paar Details hinsichtlich der genauen Planung des Get2gether am Freitag abend .

Wer also vorhat bereits am Freitag, den 28. Mai 2010 am Vorabend des Mega-Events teilzunehmen, der möge dies hier bitte eintragen, damit die Vorbereitungen getroffen werden können.

Vielen Dank im Voraus!

Nebenbei bemerkt wurde die Eventlocation bereits einem Lokalaugenschein unterzogen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich zum Verweilen im Freien eingeladen hat, konnte eine durchaus beeindruckende Atmosphäre attestiert werden. Die Burg zu Kaprun birgt zwar noch das eine oder andere Geheimnis in sich, was bei derartigen ehrwürdigen Mauern aber offensichtlich auch so sein soll.


Jedenfalls erwartet die Teilnehmer dort ein reichhaltiges Programm worauf wir uns schon freuen.

Freitag, 26. Februar 2010

Ein Cacher ... rechnet vor!

Tja... ich hab mich schon viel mit meiner eigenen Statistik beschäftigt. Das Ding will ja immer gefüttert werden...Aber wie sieht eigentlich die Statistik von euch da draußen aus? *)

Zuerst mal die überraschende Nachricht:
Der/Die durchschnittliche österreichische CacherIn hat im Schnitt 29 Caches/Cachinnen gefunden. BOAH. Das muß jetzt mal sitzen. Viele machen so viele an einem Freitag nach der Arbeit?

Tja, dann könnte man das ganze ja doch mal entspannter angehen, wenn man mal die ersten Tausend hat :-)
Und was cachen wir sonst so? Um die Spannung auf den Gipfel zu treiben ... Ach vergeßt es: Ja, Tradis sind auf Platz 1. Mit AAAAAAAAAAABSTAND

Jeder Cacher (Gendert euch das mal selber, zumindest ihr hübschen Cacherinnen da draußen) der 100 Dosen gefunden hat war auf 0,03 Citos, auf 0,67 Events und auf 0,08 Megaevents.

Die Exotencaches sind wie nicht anders zu erwarten auch nicht so verbreitet.

  • Earth: 0,85 (Ich schätze mal Increasing...)
  • Letterbox: 0,31
  • Virtual 0,04... wir haben sowas in Österreich?
  • Webcam 0,22 seufz... war immer wieder lustig sich einw enig zu verrenken
  • Wherigo 0,08 jo wenn des a ned gscheid funktioniert!!!!!!
Die Top 3 sind natürlich

  • Unknown: 10,62%
  • Multi: 17,04 %
  • Tradi... TADAAAAAAAAAAAAAAA 70,6%.

Schade dass ich das nicht gerade auf 1/1-Hundstrümmerl-Drive-In-Betonmicros und interessante Dosen mit bezaubernder Location trennen kann.

ABER:
Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast... (Winston Churchill)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit (Sören Aabye Kirkegaard)
Und zu guter letzt... wer gibt sich schon mit dem Durchschnitt zufrieden?

Cache... as you like

*Alle Angaben ohne Gewähr und nicht inklusive aller Cacher. Sozusagen: Results may vary

Mittwoch, 24. Februar 2010

eDay 2010 am 04.03.2010

Beim eDay handelt es sich um eine seit vielen Jahren regelmäßig stattfindende Veranstaltung der Österr. Wirtschatskammer. Jedes Jahr treffen einander dort Vertreter aus der IT-Branche um Neuentwicklungen vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Als eines der Themen wird auch Geocaching dort präsent sein. Neben einer einfachen Einführung ins Thema soll den Interessieten auch der Spannungsbogen der kommerziellen Nebengeräusche dieses Spiels erörtert werden. Vor allem im Tourismusbereich ist hier noch einiges an Potenzial vorhanden, dass aber entweder nur schlecht oder gar nicht genutzt wird. Um diesem Trend entgegen zu wirken, soll es neben fundieten Informationen zum Thema selbst auch die Möglichkeit zur Diskussion über die sinnvolle Nutzung dieses Spiels bei gleichzeitiger Wahrung der Interessen der Teilnehmer an diesem Spiel geben.

Für alle (auch für jene, die nicht am eDay teilnehmen) gibt es im Anschluß einen Info Event für Einsteiger. Dort weden auch Detailinformationen für Neueinsteiger angeboten. Sowohl die Teilnahme am eDay als auch am Infoevent sind selbstveständlich gratis. Wer am eDay teilnehmen will, der möge sich bitte auf der Website des eDays anmelden. Wer am Infoevent teilnehmen will, der möge ein will atend log beim Listing posten.

Ich freue mich jedenfalls dort viele neueGesichter kenne zu lernen!

Dienstag, 9. Februar 2010

Ein Cacher verlangt ...

... in Zeiten von verpflichtenden Deutschkursen für Leute mit Migrationshintergrund, Hundeführerscheinen etc... verlange ich jetzt mal Geocaching-Aufnahmeprüfungen für Newbies.

Zuerst die Definition:
Newbie ist jeder,
  • der NACH mir mit Cachen angefangen hat
  • nicht min. 2 Bundesländer becached hat
  • nicht min. 4 versch. cachetypen gemacht hat (ich mag Listen... merkt man das manchmal?)
  • nicht auch schon 10 DNFs gepostet hat (frustriert oder relaxed ist egal) oder so ähnlich.
Jedenfalls gibts dann nach dem Cache-Kurs eine Prüfung.
Wer durchfällt, muß sofort sein GPS abgeben und wird zum Muggle degradiert.
D.h. so lange Vodka saufen, bis er/sie alles was er je über Cachen wußte vergißt.

Cache-Prüfung in 10 einfachen Punkten!
  • Warum disqualifizierst du dich selbst wenn du in einem Found Log den Owner kritisierst: Cache war 3 Meter off! (Kurz-Exzerpt mit min. 10 Zeilen)
  • Multi oder Tradi.... erkläre den Unterschied
  • du hast 100 Punkte ercached... was hast du dabei gelernt? Jede Erwähnung von Leitplanken, Autobahnparkplatz, Hoferparkplatz, oder ähnliches kann zu Punkteabzügen führen! (Gibt ja Ausnahmen)
  • Peilst du's... NOSW, was will der Kerl von uns?
  • Kunstloggen. Ein Haiku. Das Erlebnis war traumhaft
  • Cachen gestern und heute... du wirst im Wald ausgesetzt mit dem gelben eTrex. (Zur Info: Das Ding hat 2 Farben und KEINE Landkarte). Finde 1-2 Caches und ZURÜCK!
  • TFTC means:
  • Erkläre 3 Mysteries deiner Wahl. Die Gesamtdifficulty muß 5 übersteigen. (Dieser Prüfungspunkt ist heiß umstritten.... hilft MIR aber ungemein weiter )
  • Was ist so toll am Power-Statistik-Punktecachen: Minimale wortanzahl: EINES
  • Such gute Caches und hab Spaß dabei. (Dieser Prüfungsteil ist sozusagen der neverending Abschluß)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Geocaching erobert ...

Grundsätzlich ist ja nichts schlechtes daran, wenn die Medien das Thema Geocaching aufgreifen und so dem Spiel einen etwas öffentlicheren Charakter verleihen. Das führt langfristig vielleicht sogar zu weniger Polizeieinsaätzen, weil jemand in einem Wald einen Mikrowellenherd als Cache versteckt, der dann für eine Bombe gehalten wird oder weil ein Stück Plastikrohr als Cache bei Schiffsschleusen herhalten muss - war ja alles schon mal da. Natürlich führt das auch mitunter dazu, dass die geocachende Bevölkerung anwächst. Auch dieser Umstand hat Vor- und Nachteile.

Was allerdings weniger erfreulich ist, ist die Tatsche, dass immer mehr Presseberichte und Beiträge in diversen Medien mit zunehmender Anzahl auch zunehmend schlecht recherchiert werden. Wie an diesem Beispiel zu sehen ist, ist nicht alles Gold was glänzt. Die Idee des Autors, das Thema Geocaching aufzugreifen ist ja recht nett, nur tut der Autor niemandem (schon gar nicht der Geocaching-Community) einen guten Dienst, wenn nur einige wenige Aspekte aufgegriffen werden und nicht einmal diese vollständig beleuchtet werden. Von einer falschen URL im Artikel gar nicht mal zu reden. Da wundert es auch nur wenig, wenn in der nur halbinformierten Bevölkerung ein falscher Eindruck von Geocaching entsteht.

Ja, Geocaching ist touristisch nutzbar. Dass das aber nicht ganz einfach ist, hat man schon bei diversen Tourismusbverbänden in Österreich gesehen. Also bevor jemand die Chance wittert mit Geocaching die Bettenbelegung einer Region ziemlich einfach anzukurbeln, sollte man sich zuerst mit jenen Dingen auseinander setzen, die für Geocaching am Wesentlichsten sind. Auch dafür gibt es positive Beispiele. Nämlich immer dann, wenn zumindest ein Teil der Community in derartige Projekte eingebunden ist, funktioniert das recht gut.

Aspekte wie die Liebe zur Natur, dem Bewegungsdrang im Freien und das Auffinden schöner (unbekannter) Plätze fehlen oft gänzlich. Welche Vorteile dieses Hobby dem Ausübenden bringen kann, wird oft kaum erwähnt. Bleibt nur mehr die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis auch Journalisten erkennen, dass es eine gar nicht so kleine Community in Österreich gibt die mit derartigen Infos aufwarten kann.
Gerade zum Thema Geocaching gäbe es mehr als genug Quellen. Man müsste nur mal recherchieren ...